Zugspitze

Ein Jahr nach unserer Besteigung im Rahmen des 7-Summit Projekts, sind wir nochmals zum höchsten Berg Deutschlands zurückgekehrt. Die Wettervorhersage war stabil und zu Beginn unserer Tour schien schon kräftig die Sonne in Ehrwald. Wir wählten für den Aufstieg die kürzeste Route von der österreichischen Seite am Fuße der Liftstation aus. Die Wanderung beginnt gemütlich über die grünen Skipisten in einer langgezogenen Rechtskurve bis man dann links zum einsetzenden Geröllfeld hinaufsteigt. Hier nimmt der Weg an Steigung zu und die warme Sommerluft brütet im Geröllkessel unterhalb der Wiener-Neustädter-Hütte. Vereinzelt haben wir Gämse gesehen, die in den Altschneeresten nach einer Abkühlung gesucht haben. Über eine Felsformation und einfache drahtseilversicherte Querungen geht es unter der Seilbahn entlang bis zur Hütte. Von hier aus hat man eine tolle Sicht auf den Eibsee sowie auch direkt auf die Wand, durch die uns der Weg vollends zum Gipfel führen wird. Bis zur Felswand geht es über ein Schneekar und Schutt zum Einstieg des Stopselzieher-Steiges. Im Steig war unerwartet viel Schnee und an der ein oder anderen Stelle waren wir waren froh über unsere Pickel. Es wurde zunehmend anstrengender, da der Schnee von der Mittagssonne immer weicher wurde und wir teilweise hüfttief einsanken. Nach guten 4 Stunden erreichten wir dann ziemlich abgekämpft den höchsten Punkt Deutschlands. Trotz der wolkenverhangenen Sicht ein unbeschreiblich tolles Gefühl diesen GipfelApfelMoment zu genießen.

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